Vietnam

Halong Bay

Atemberaubende Landschaften

Die Natur Vietnams ist atemberaubend, erholt sich aber weiterhin nur langsam von den Folgen der amerikanischen Gifteinsätze im Vietnamkrieg, der 1975 endete. Dennoch hat Vietnam viel zu bieten, seien es die blühenden Metropolen Ho-Chi-Minh-Stadt und Hanoi, die phantastischen Strände oder die ebenso faszinierenden Inseln vor der Küste.

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Am Delta des Roten Flusses

Im Norden des Landes befindet sich das Delta des Roten Flusses, der von Südchina in den Golf von Tonkin fließt. Hier liegen die Hauptstadt Hanoi und eine der aufregendsten Landschaften der Welt.

Altstadt von Hanoi

Hanoi ist die Hauptstadt Vietnams, dessen zweitgrößte Stadt und die Metropole des Nordens. Die Stadt ist vom Gegensatz der jahrhundertealten Altstadt und der Energie des 21. Jahrhunderts geprägt. Alt und Jung lieben diese Stadt. Hanoi ist auch Ausgangspunkt für weitere spannende Ziele. Im hohen Norden liegt z. B. Sa Pa, von wo aus Sie die fantastische Berglandschaft Nordvietnams erkunden können. In den Bergen erleben Sie unfassbare Ausblicke auf Flüsse, Seen, Täler, Wasserfälle und Reisterrassen. Hier können Sie ein Stück abseits der Zivilisation auch sehr gut Einheimische auch von ethnischen Minderheiten wie den Hmong kennenlernen.

Hải Phòng ist nach Saigon und Hanoi die drittgrößte Stadt Vietnams. In der Stadt selbst sind die Attraktionen überschaubar. Vor der Küste liegt aber die weltberühmte Ha-Long-Bucht (Titelbild) mit ihrer ruhigen See zwischen den Kalksteingipfeln in der bizarren Karstlandschaft. Mehr als 2.000 wunderschöne Inseln gehören zu diesem Weltnaturerbe. Entdecken Sie die Bucht im Motorboot oder besser noch in einem Kajak, mit dem Sie auch die Höhlen und Lagunen erkunden können. Übrigens: Wer es etwas ruhiger mag, sollte die Lan-Ha-Bucht besuchen, die nur ein Stück weiter vom Festland entfernt liegt.

Am Delta des Mekong

Im Süden fließt der Mekong, einer der zwölf längsten Flüsse der Erde, nach seinem mehr als 4.000 Kilometer langen Weg in einem groß gefächerten Delta ins Meer. Am Rande des Deltas liegt die größte Stadt Vietnams, Ho-Chi-Minh-Stadt, das einst Saigon genannt wurde.

Im Delta des Mekong

Ho-Chi-Minh-Stadt ist die größte und auch internationalste Stadt des Landes. Entsprechend hektisch geht es hier zu: Allgegenwärtig in der Stadt, die nie zur Ruhe zu kommen scheint, sind die Mofas mit ihrem beständigen Knattern. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt lassen sich kaum zählen. Dazu gehört die Kathedrale Notre-Dame ebenso wie das von Eiffel gebaute Postamt. 

Ganz besonders ans Herz legen muss man jedem Besucher, hier und anderswo in Vietnam, die köstliche vietnamesische Küche. Kosten Sie auch ein Bia Hoi, das frisch gebraute vietnamesische Bier ohne Zusätze.

Cần Thơ  ist die größte Stadt in der ländlichen, aus Flussarmen und Kanälen gebildeten Wasserwelt des Mekongdeltas, in dem Sie die wunderbare Natur und freundliche Einheimische kennenlernen. Vor der Küste liegt die Inselgruppe Con Dao mit ihren bezaubernden Stränden und Tauchgründen inmitten der wunderbaren Natur. Vor nicht allzu langer Zeit bargen Taucher hier 60.000 alte Artefakte. 

Ein Stück abseits des Deltas liegt die Insel Phú Quốc , die verwaltungstechnisch aber ebenfalls zum Mekongdelta gehört. Wenn Sie nach anstrengenden Besichtigungen oder auch einfach nur so den lieben Gott einen guten Mann sein lassen wollen, sind Sie auf Phu Quoc goldrichtig. Im äußersten Süden des Landes laden herrliche Sandstrände zum Faulenzen ein. Mit der längsten Seilbahn der Welt können Sie von hier zur Insel Hon Thom gondeln, die weitere schöne Strände zu bieten hat. 

Annamitischer Küstenstreifen

Zwischen Hanoi im Norden und Ho Chi Minh Stadt im Süden verläuft ein langer Gebirgszug, der vor allem von ethnischen Minderheiten bewohnt wird. Zum Meer hin liegt der Annamitische Küstenstreifen mit zahlreichen spannenden Zielen.

Huế

Vietnam-Touristen, die dem Trubel einer Großstadt wie Hanoi entgehen möchten, fliegen am Besten nach Thọ Xuân . In dieser Gegend geht es weitaus beschaulicher zu als in der nordvietnamesischen Metropole. Besonders faszinierend ist das Tal von Mai Chau. Dieses verschlafene Tal ist das perfekte Gegenstück zum Trubel Hanois. Inmitten von grünen Landschaften und Reisfeldern finden Sie in den traditionellen, auf Pfählen erbauten Häusern der ungemein gastfreundlichen Dörfer Ihre Ruhe. Ideal ist das Tal für Trekkingtouren, Kajakfahrten und Touren mit dem Mountainbike.

Die einstige Hauptstadt Huế wird von Lonelyplanet als „liebenswertester Ort Vietnams“ gepriesen. Sie liegt malerisch am Ufer des Hương Giang, dem „Fluss der Wohlgerüche“, und ist reich an Sehenswürdigkeiten wie den kaiserlichen Residenzen, der Zitadelle und den Festungen. Zum Nationalpark Phong Nha-Kẻ Bàng ist nicht allzu weit. Dieser lockt mit grün bewachsenen Felsen, die aus dem Regenwald ragen, durch den klare Bäche fließen. Hier sind auch einige Höhlen wie die Phong-Nha-Höhle oder die völlig zu recht so genannte Paradieshöhle zu bestaunen.

Đà Nẵng ist die viertgrößte Stadt des Landes und liegt am Delta des Han. Geprägt ist die Stadt von ihrem Naturhafen und ihren Brücken. Von hier aus ist es nicht weit zur mittelalterlich anmutenden Stadt Hội An. Im Gassengewirr der Altstadt finden Sie hippe Bars und Cafés, erstklassige vietnamesische Küche, günstige Maßschneider und skurrile Boutiquen. Natürlich gibt es auch reichlich Tempel und Pagoden sowie koloniale und traditionelle Häuser zu besichtigen. Zur Entspannung lädt der großartige An-Bang-Strand ein.

Chu Lai ist ein Geheimtipp für jene Touristen, die abseits der üblichen Pfade reisen. Die Stadt und die dazu gehörende Wirtschaftszone sind vor allem industriell geprägt. Hier werden Autos gebaut, aber auch Ginseng angebaut.

Wer an wunderschönen Stränden auf Partys nicht verzichten mag, ist in Cam Ranh Bay gerade richtig. Hier und im nahen Nha Trang gibt es auf, im und am Wasser viel zu erleben. Ruhiger geht es in Mũi Né zu, das ebenfalls einer der beliebtesten Badeorte ist und an der malerischen Küste einen 20 Kilometer langen Strand zu bieten hat. Während Cam Ranh Bay für Surfer und Partylöwen ideal ist, lockt Mũi Né Familien und Wellness-Urlauber an.

Im zentralen Hochland Vietnams liegt Đà Lạt , das von Pinienwäldern und Seen umgeben ist. Das Klima ist deutlich milder als im restlichen Vietnam, so dass Mountainbike-und Motorradtouren nicht zur Tortur werden. Auf halbem Weg nach Ho Chi Minh Stadt befindet sich Cát Tiên, eines der schönsten Schutzgebiete des Landes. Die Natur lädt hier zum Wandern und Radfahren ein. Cát Tiên dient vielen vom Aussterben bedrohten Tieren als Rückzugsort, die Sie hier behutsam beobachten können.

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Stand: 9. November 2020
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