USA: Oberer Süden

Smoky Mountains

Im nicht so tiefen Süden

Nördlich des Deep South befindet sich der Upper South. Die dazu gehörenden Staaten sind nicht einheitlich definiert. Meist versteht man darunter jene Staaten, die erst nach Beginn des Bürgerkriegs aus der USA austraten. So gesehen gehört Texas streng genommen zum tiefen Süden.

Ziele, die Libertad direkt anfliegt, sind im Text mit einem gekennzeichnet.

Texas, einsamer Stern des Südens

Texas wird assoziiert mit Wild-West-Abenteuer, dem legendären Rio Grande an der Grenze zu Mexiko und seinen Barbecues.

Barbecue

Dallas ist vor allem für die alte gleichnamige Fernsehserie und, mehr noch, für den Anschlag auf John F. Kennedy berühmt. Über letzteren erfahren Sie im 6th Floor Museum mehr. Von hier aus wurde der Präsident damals erschossen. Darüber hinaus sollten Sie Museen wie das Museum of Art, die Oper und Theater besuchen. Im benachbarten Fort Worth können Sie dagegen in den Stockyards Wild-West-Atmosphäre erleben.

Auch Houston ist für seine Museen berühmt. Ein besonderer Tipp hier ist die private Menil Sammlung. In Houston können Sie außerdem das Space Center der NASA besichtigen. Südlich der Stadt liegen Galveston mit seinen viktorianischen Häusern und der Padre Island Seashore, der eine der vielen guten Ort zur Vogelbeobachtung in Texas ist.

Texas‘ Hauptstadt ist Austin . Sie gilt außerdem als US-Hauptstadt der Livemusik. Ein Tipp hierfür ist der Continental Club. Von Austin ist es nicht weit nach San Antonio. Hier sollten Sie unbedingt an den Kanälen entlang spazieren. Hier können Sie aber auch das geradezu mystische „Nationalheiligtum“ der Texaner, Alamo, besichtigen.

Arkansas, das Land der Möglichkeiten

Arkansas ist vermutlich einer der am meisten unterschätzten Bundesstaaten. Vor allem die vielfältige Natur ist hier einen Besuch wert.

Ouachita National Forest

Die Hauptstadt des Staates ist Little Rock . Berühmtester Sohn der Stadt ist der frühere Präsident Bill Clinton, dessen Presidental Center mit Museum und Bibliothek Sie besuchen sollten.

Westlich der Stadt liegt Hot Springs mit seinen heißen Heilquellen und dem angrenzenden Ouachita National Forest mit seiner wilden, üppigen Vegetation und seinen Seen.

Tennessee, der musikalische Staat

Tennessee ist für seine vielfältige Musik berühmt, die unter anderem von europäischen und afrikanischen Einwanderern geprägt wurde.

Graceland

Nashville ist die Heimat der Country-Musik. Unbedingt anschauen sollten Sie sich die Hall of Fame. Die Musik können Sie auch praktisch an jeder Ecke in einem der Clubs oder Honkytonkbars live erleben. Doch auch ohne Country-Musik werden Sie vom Nachtleben der Stadt begeistert sein.

Memphis ist dagegen für seinen Blues und natürlich für Rock’n’Roll bekannt, lebte hier doch einst Elvis Presley. Dessen Haus Graceland wird jährlich von mehreren Hundertausenden besucht.

Virginia, Mutter der Präsidenten

Virginia ist vor allem geschichtsträchtig. Hier siedelten die europäischen Zuwanderer erstmals dauerhaft, hier war einst die Hauptstadt der Südstaaten, und von hier stammen acht Präsidenten der US-Geschichte.

Richmond

Richmond ist eine etwas altmodische Stadt, die nach und nach neues Leben eingehaucht bekommt. Das koloniale Erbe der Stadt erfahren Sie am besten auf de Monument Avenue.

Das recht kleine Virginia hat natürlich noch mehr zu bieten, so zum Beispiel die drei historischen Städte Williamsburg, Jamestown und Yorktown oder den Shenandoah National Park in den Blue Ridge Mountains. Auch die Städte Charlottesville und Alexandria sind einen Besuch wert.

North Carolina

North Carolina liegt zwischen den Appalachen und dem Atlantik und hat daher sehr unterschiedliche Landschaften zu bieten.

Blue Ridge Mountains

Raleigh ist die Hauptstadt des Bundesstaates. Die Stadt ist vor allem für seine (kostenlosen) Museen bekannt. Von Raleigh aus erreichen Sie schnell die Outer Banks, die Düneninseln vor der Küste. Hier haben in Kitty Hawk die Gebrüder Wright ihren ersten Motorflug absolviert, und hier hatte der berühmte Pirat Blackbeard auf Ocracoke Island einen Rückzugsort, wo er letztlich auch sein Leben ließ.

Charlotte ist die größte Stadt North Carolinas. Unter den Museen der Stadt ist Levine Museum of the New South besonders empfehlenswert. Sehr spannend und beliebt ist das US National Whitewater Center. Hier können Sie wie die Olympioniken auf dem Wildwasser paddeln oder auch anderen aufregenden Sportarten nachgehen. Nach der Aufregung ist ein Besuch im Biergarten angesagt.

Einen solchen können Sie allerdings westlich von Charlotte noch besser genießen. Asheville gilt als die Craft-Beer-Hauptstadt der USA. Noch etwas weiter im Westen liegt der Great Smoky Mountains Nationalpark (Titelbild), der meist besuchte Nationalpark der USA. Hier können Sie in einem atemberaubenden Urwald Schwarzbären und Rotwölfen begegnen. Hier beginnt außerdem der Blue Rigde Parkway, der über 750 Kilomater zum Shenandoah Nationalpark in Virginia führt und eine Menge aufregende Ausblicke zu bieten hat.

Stand: 4. Mai 2020
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