USA: Nordosten

Indian Summer

Wirtschaftlicher und politischer Motor

Im Nordosten der USA liegt nicht nur die Wiege der Nation, sondern auch das politische und wirtschaftliche Zentrum. Hier liegen die Weltstadt New York und die Bundeshauptstadt Washington. Hier findet sich aber reichlich ganz erstaunliche Natur wie beispielsweise in Neuengland (Bild).

Der Nordosten der USA wird von Shangri La , Libertad und Tamborito direkt angeflogen.

New York und New Jersey

Im gleichnamigen Bundesstaat liegt die „Big Apple“ genannte Weltmetropole New York. Kaum eine Stadt hat so viele unterschiedliche Dinge zu bieten wie diese, und der Staat New York hat sogar noch mehr zu bieten.

Hafeneinfahrt von New York

Die Stadt die niemals schläft, aber zu den am meisten besuchten der ganzen Welt gehört, ist New York mit seinen beiden Flughäfen John F. Kennedy und La Guardia . Schon direkt nach der Ankunft können Sie sich in das schier unergründliche Getümmel der Menschen in den vielen Parks, Museen und ethnischen Vierteln stürzen.

Es würde zu weit führen, all das aufzuzählen, was Sie in New York tun sollten. Times Square, Broadway, Central Park und die Wolkenkratzer von Manhattan sollten Sie natürlich nicht auslassen, ebenso wenig die 25 Blocks lange Museumsmeile mit dem Metropolitan Museum of Modern Art. Vergessen Sie aber bei all den Sehenswürdigkeiten nicht, in die Stadt mit ihren unterschiedlichsten Vierteln einfach einmal einzutauchen.

Die zweitgrößte Stadt des Bundesstaates ist Buffalo . Von hier aus ist es nur ein Katzensprung zu den berühmten Niagarafällen auf der Grenze zu Kanada.

Von Manhattan aus gesehen gleich hinter dem Hudson River liegt New Jersey mit seiner größten Stadt Newark . Der Flughafen ist nicht nur eine gute Alternative für einen Besuch New Yorks, sondern auch das Tor zum unterschätzten New Jersey. Der kleine Staat verfügt über zahlreiche beliebte Sandstrände. Atlantic City ist das Pendant zu Las Vegas. Auch hier reihen sich spektakuläre Hotels und Casinos aneinander.

Natürliches Neuengland

Die Staaten Neuenglands waren es vor allem, aus denen die USA vor fast 250 Jahren hervorgingen. Heute ist Neuengland trotz seiner relativen Nähe zu New York in weiten Teilen ziemlich ländlich und verschlafen. Ein absoluter Höhepunkt des Neuengland-Jahres ist der Indian Summer (Titelbild), in dem die Bäume in einer unbeschreiblichen Farbenpracht welken.

Boston

Die größte Stadt Neuenglands ist Boston in Massachusetts. Sie ist eine der ältesten Städte der USA und zudem eine der wirtschaftlich und kulturell reichsten. Das älteste Viertel der Stadt ist das North End mit italienischem Kaffee und Essen. In Charleston können Sie dagegen die Geschichte des Schiffsbaus in einer der wichtigsten Hafenstädte der USA erleben. Im Stadtteil Cambridge befinden sich mit Harvard und dem MIT zwei der bedeutendsten Universitäten der Welt.

Ein Stück südlich der Stadt liegt die Halbinsel Cape Cod, das Naherholungsziel für reiche New Yorker.

In Connecticut liegt Hartford , das als „Versicherungsstadt der Welt“ gilt. Doch das kleine Connecticut hat natürlich mehr zu bieten, so z. B. koloniale Bauten, Flüsse und Seen und nicht zu vergessen erstklassige Weine zu einem hervorragenden Essen.

Pennsylvania, Wiege der Verfassung

Pennsylvania wurde durch Kohle und Stahl geprägt und hat einen beispiellosen Strukturwandel hinter sich. Pennsylvania ist aber auch der Staat, in dem einst der Kontinentalkongress tagte und die Unabhängigkeit der USA beschlossen wurde.

Fallingwater

In Philadelphia wurde einst Geschichte geschrieben: Hier wurden die amerikanische Unabhängigkeitserklärung verkündet und die Verfassung beschlossen. Zeugnis dieser Zeit ist die zum Welterbe gehörende Independence Hall mit der berühmten Liberty Bell. In der Stadt gilt es auch, das Museum der amerikanischen Revolution zu besichtigen. Kunstfreunde sollten der Barnes Foundation mit ihren impressionistischen Gemälden unbedingt einen Besuch abstatten.

Pittsburgh ist eine alte Stadtstadt, die sich in den letzten Jahrzehnten neu erfinden musste. Die Architektur, das großartige Essen und nicht zuletzt das rege Nachtleben ziehen viele Besucher an. Die Stadt ist außerdem Ausgangspunkt zum von Frank Lloyd Wright erbauten Fallingwater, einem der berühmtesten und faszinierendsten Häuser in den USA sowie zum Kinzua Bridge Skywalk. Die ehemalige Eisenbahnbrücke gehörte zu den höchsten des Landes, bevor sie von einem Tornado teilweise zerstört wurde. Heute garantiert sie einen grandiosen Ausblick.

Maryland und Washington D.C.

Maryland gilt als „Amerika im Kleinformat“. Auf recht kleinem Raum findet sich hier vieles, was die USA ausmacht. Die Bundeshauptstadt Washington wurde einst aus Maryland (und Virgina) „heraus geschnitten“, wobei die Stadt heute nur noch auf altem Maryland-Gebiet liegt.

Weißes Haus, Washington

Baltimore , die größte Stadt Marylands, lässt sich am besten von einem Boot aus bestaunen. Auf dem Wasser befinden sich auch historische Schiffe, die besichtigt werden können. An Land sollten Sie unbedingt speisen gehen, gehört Baltimore doch zu den Gourmet-Hochburgen der USA. Auf keiner Karte fehlen die berühmten Krabben der Region.

Unweit von Baltimore befindet sich die Bundeshauptstadt Washington D. C. mit ihren Flughäfen Dulles und Reagan . Hier sind die Regierungsgebäude wie das Weiße Haus und das Kapitol natürlich Hauptanziehungspunkte. Die Stadt ist aber auch für ihre Museen, ihre Bühnenkunst und nicht zuletzt für ihr Essen wohl bekannt.

Stand: 16. Mai 2021
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