Deep South

Südstaatenvilla

Das wahre Dixieland

Ganz im Südosten der USA liegen die Staaten des tiefen Südens, wo vieles noch ein wenig langsamer funktioniert wie anderswo, wo viele Menschen noch sehr aus der Zeit gefallene Ansichten haben. Hier liegen aber auch paradiesische Landschaften am Golf und am Atlantik.

Der Deep South wird von Libertad und Tamborito direkt angeflogen.

Florida, der Sonnenscheinstaat

Der „Sonnenscheinstaat“ Florida bildet den südlichsten Teil des tiefen Südens. Die Halbinsel verfügt über ein subtropisches Klima und unzählige Strände.

Miami

Miami am Südende der Halbinsel ist besonders reich gesegnet. Hier gibt es Strände, Tauchgründe, Welterbe und die Coolness der Latinos. Die Sümpfe der Everglades liegen gleich vor de Tür und sind mit einem Kajak wunderbar zu befahren. Zum Tauchen laden der die Unterwasserparks Biskayne und John Pennekamp ein. Zur Metropolregion Miami gehören auch Fort Lauderdale , das bei queeren Besuchern besonders beliebt ist und das mondäne West Palm Beach , wo der letzte US-Präsident gern im „Southern White House“ regiert.

Nicht nur Kinder lieben Orlando , wo Disney World, Universal Studios und weitere Themenparks miteinander wetteifern. Vor den Toren der Stadt liegt der Weltraumbahnhof Cape Canaveral, in dessen Schatten wiederum die Dünenlandschaft Canaveral Seashores liegt. Noch etwas weiter südlich lädt der Cocoa Beach unter anderem zum Surfen ein. Von hier gelangen Sie auch schnell zum Herzen Floridas, dem Ocala National Forest, der für einsame Wanderungen ideal ist.

Im Norden Floridas liegt die älteste Stadt der USA, St. Augustine. Hier scheint die Zeit still zu stehen. Erreichbar ist die geschichtsträchtige Stadt am besten von Jacksonville aus.

Auch an der Golfküste Floridas gibt es manches zu sehen, so beispielsweise die Muschelinsel Sanibel Island vor den Toren Fort Myers‘ . Von Tampa ist es nicht weit zum skurrilen Dalí Museum in St. Petersburg und zur Kings Bay, wo Sie mit den friedlichen Seekühen gemeinsam schwimmen können.

Georgia und South Carolina, der Lower South

Die so genannten Lower South liegen alle an der Atlantikküste. Dazu gehören neben Florida auch das aufstrebende Georgia, das von den Olympischen Sommerspielen 1996 und dem Ausbau des Flughafens Atlanta zum Mega-Airport profitierte und South Carolina, das mit Barbeque und einer schönen Natur aufwartet.

Eichenallee in Savannah

Atlanta ist die größte Stadt Georgias und verfügt über einen der größten Flughäfen der Welt. Darüber hinaus ist die Stadt auch Sitz von weltweit bekannten Unternehmen wie Coca-Cola, UPS und CNN. Das moderne CNN-Center gehört zu den Sehenswürdigkeiten Atlantas. Dazu gehören außerdem das größte Aquarium der Welt und, unweit der Innenstadt, die Gedenkstätten für den Bürgerrechtler Martin Luther King. Ein Stück nordöstlich der Stadt ist der Chattooga River vor allem im Winter einen Besuch wert. Auf dem Wildwasser sind Rafting- und Kajak-Touren sehr aufregend und beliebt.

Die Küstenstadt Savannah gibt mit ihren restaurierten Häusern und Fabriken und ihren historischen Kirchen und Friedhöfen ein ganz anderes Bild ab. Der ein wenig unheimlich wirkende Friedhof Bonaventure verdient ganz besonders einen Besuch. Ebenfalls ein wenig düster ist das Fort Pulaski, das einst den Savannah River bewachen sollte, im Bürgerkrieg aber von den Unionisten rasch eingenommen wurde. Etwas fröhlicher dürften die Erinnerungen an den Film „Forrest Gump“ sein, der hier in Savannah seine Geschichte erzählte.

Der sicherlich geschichtsträchtigste Ort South Carolinas ist Charleston . Hier widerstanden die neu gegründeten Vereinigten Staaten lange Zeit den Briten. Hier erlitten ein paar Jahrzehnte später die Unionisten im amerikanischen Bürgerkrieg eine besonders empfindliche Niederlage. Am Fort Sumter fielen einst die ersten Schüsse des Bürgerkriegs. Ein wenig fröhlicher sind da die bunten Reihenhäuser an der Rainbow Row. Weiter südlich sollten Sie den Hunting Island State Park mit seinem subtropischen Dschungel, seinen Marschen und seinen Sandstränden besuchen.

Im ganz tiefen Süden

Das Herz des tiefen Südens schlug und schlägt in Lousiana, Mississippi und vor allem Alabama. Hier wurde noch vor kaum 50 Jahren die Rassentrennung propagiert, und auch wirtschaftlich ist der Staat eindeutig zurück geblieben – was für Touristen durchaus positive Seiten hat.

French Quarter
French Quarter, New Orleans

In Louisiana fließt der Mississippi River nach fast 3.800 Kilometern in den Golf von Mexiko. New Orleans ist die letzte große Stadt, bevor sich der Strom durch die Marschen (die Sie unbedingt besichtigen sollten) seinen Weg ins Meer sucht. Berühmt ist das French Quarter der Stadt, in dem reichlich historische Gebäude zu finden sind und wo es sich wunderbar feiern lässt. Die Amüsiermeile ist die Bourbon Street. Gleich nebenan liegt das Jazz Museum, das sich der zweiten großen Leidenschaft der Stadt widmet. Auf der anderen Seite des French Quarter ist das Aquarium für Groß und Klein einen Besuch wert.

Von New Orleans führt der River Road durch die Zuckerrohrplantagen am Mississippi entlang nach Baton Rouge. Von dort ist es nicht weit zur Nottoway Plantation, wo deren Residenzen den Reichtum der Plantagenbesitzer erahnen lassen. Auch nicht weit ist das Schutzgebiet Bluebonnet Swamp mit seiner Wald- und Sumpflandschaft und seinen Alligatoren.

Im konservativen Alabama nahm in den 1960er-Jahren die schwarze Bürgerrechtsbewegung Fahrt auf, deren charismatisches Oberhaupt Martin Luther King war. Ein Anschlag auf die 16th Street Baptist Church in Birmingham lenkte die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das Problem. Im Civil Rights Institute erhalten Sie einen guten Eindruck über die Geschichte der Bürgerrechtsbewegung. Deutlich heiterer ist das Museum of Art, in dem unter anderem die asiatische Sammlung zu den Höhepunkten gehört.

Ganz im Norden Alabamas lohnt Huntsville einen Besuch, vor allem das US Space und Rocket Center, die größte Ausstellung von Weltraumfahrzeugen auf der Welt.

Dagegen liegt Mobile , Alabamas bedeutendste Hafenstadt im Süden. Deren Hauptattraktion ist das Schlachtschiff USS Alabama, das im II. Weltkrieg im Pazifik eingesetzt wurde. An Bord lässt sich der Alltag der Besatzung gut nachvollziehen.

Aktuelles Wetter im Deep South

Zahlen und Fakten über die USA

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331,4 Mio.
33

Stand: 23. Juli 2021
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