Südindien

Strand bei Goa

Inmitten der Natur

Der Süden Indiens ist industriell geprägt. Und doch gibt es auch für Touristen eine ganze Menge zu entdecken: wilde Tiere, Berge und Täler, Strände und Lagunenlandschaften und natürlich reichlich sakrale und koloniale Architektur.

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Tamil Nadu im tamilischen Süden

Ganz im Süden des Landes liegt das tropische Tamil Nadu, das „Land der tamilischen Sprache“. Der Bundesstaat verfügt über ein eigenes reiches Kulturerbe. Strände gibt es einige, die aber kaum frequentiert werden. Beliebter ist die Region bei Wellness-Touristen, die sich für Yoga und Ayurweda interessieren.

Mudumalai Nationalpark

Chennai  ist die viertgrößte Stadt Indiens und mit einem bis zu 400 Meter breiten, 13 Kilometer langen Strand gesegnet, einem der größten Stadtstrände der Welt. Bevor Sie sich dort entspannen, sollten Sie aber die britischen Kolonialbauten sowie die Tempel und Museen der Stadt besichtigen. Südlich von Chennai liegen die französisch geprägte Stadt Puducherry mit vielen Kolonialbauten und Mamallapuram mit herrlichen Stränden, die von Tempeln des Welterbes umgeben sind.

Weniger spektakulär ist Coimbatore . Von hier aus können Sie mit Ooty eine der Hill Stations erreichen, die die Briten einst bevorzugten, um für einen Moment der tropischen Hitze zu entkommen. Ebenfalls nicht weit ist es zum Mudumalai Tiger Reservat, wo noch rund 60 Tiger in freier Wildbahn leben.

Lohnenswert ist auch eine Reise nach Mandurai . Hier ist der Shri Meenakshi Tempel mit seinen neun steilen treppenförmigen Türmen besonders sehenswert.

Schwarzes Land und goldene Strände

Der Bundesstaat Karnataka, das „schwarze Land“ wird vom Hochland des Dekkan geprägt. Daneben gibt es aber auch höhere Berge und schließlich einen attraktiven Küstenabschnitt. Rund um Goa liegen die schönsten Strände Indiens.

Palast von Mysuru

Fast ebenso groß wie Chennai ist Bengaluru . Durch das starke Wachstum und die Industrialisierung hat die Stadt einige Umweltprobleme, was ihren Reiz aber kaum mindert. Besonders sehenswert sind die Ruinen der untergegangenen Königsstast Vijayanagara. Auch die Festung und die vielen Parks sind einen Besuch wert.

Gut erreichbar sind von hier aus auch die Ruinen von Hampi, einst die Hauptstadt des Vijayanagar-Imperiums, heute nur noch ein kleines Dorf. Es liegt zwischen bizarren Granitfelsen südlich des Tungabhadra-Flusses verstreute Ruinen und gut erhaltene Tempel.

Ein Stück südwestlich von Bengaluru liegt Mysuru mit seinem prächtigen indosarazenischen Palast und seinen Basaren. Südlich der Stadt liegt der Nagarhole Nationalpark mit seinen Affen, Elefanten, Tigern und Leoparden.

Am Meer liegt Mangaluru mit dem rund tausend Jahre alten Tempel Kardri Sri Manjunath. Östlich der Stadt ist der Chennakesawa Tempel von Belur ebenfalls einen Besuch wert. In der Pilgerstadt Gokarna, die nördlich von Mangaluru liegt, ist der traumhafte Om Beach einen Besuch wert.

Die allerschönsten Strände Indiens sind aber rund um Goa (Titelbild) zu genießen. Dazu gehören der Majorda, der Colva, der Benaulim und der Varca Beach. Bemerkenswert ist auch der Hippiemarkt der Stadt, wo unter anderem Kunsthandwerk aus Kaschmir, Tibet und Nepal zu erwerben sind. Ebenfalls sehenswert sind die portugiesischen Kirchen am Ufer das Mandowi.

Natürliches Kerala

Kerala liegt am Arabischen Meer, wohin der Bundesstaat aus den bewaldeten Bergen abfällt. Tee- und Reisfelder, Strände, Wasserfälle und wilde Tiere prägen die Region.

Kerala Backwaters

Hauptstadt Keralas ist das weit im Süden gelegene Thiruvananthapuram . Größte Attraktion der Stadt ist der hinduistische Padmanabhaswamy-Tempel. Südlich der Stadt liegt der beliebte Strandort Kovalam. 50 Kilometer nördlich liegen die Klippen, Strände und Tempel von Varkala.

Kochi ist eine schillernde Stadt, die von Niederländern und Portugiesen geprägt wurde. Holländischem Ursprungs ist der Bolghatty-Palast auf der gleichnamigen Insel, auf Vypeen Island befindet sich neben dem Leuchtturm auch die portugiesische Festung Palliport. Auf der Halbinsel Fort Kochi liegt die Franziskanerkirche.

Kochi ist aber vor allem der ideale Ausgangspunkt für einen Besuch der Wasserlandschaft Backwaters mit ihrer Artenvielfalt, ihren Kanälen und Lagunen, die zu ausgiebigen Bootstouren einladen. Nicht weit ist es von hier auch zu den Teeplantagen von Munnar und dem Naturreservat Periyar, wo Sie mit etwas Glück Tigern begegnen können.

Kozhikode hat von seinem alten Charme verloren, ist aber als Schmelztiegel verschiedener Religionen immer noch sehenswert. Nördlich der Stadt liegen herrliche Strände, weit ist es auch nicht nach Wayanad mit seinen in den Hügeln lebenden Wildtieren.

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Zahlen und Fakten über Indien

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Stand: 10. November 2020
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