Polen

Land im Aufbruch

In der Geschichte weckte Polen immer wieder Begehrlichkeiten seiner Nachbarn. Seit dem Ende des Kalten Krieges befindet sich das Land im Aufbruch. Die mittelalterlichen Städte haben den Sprung ins 21. Jahrhundert längst vollzogen. Dennoch hat sich Polen auch seinen ländlichen Charakter bewahrt.

Polen wird von Oriental direkt angeflogen.

Warschau, die moderne Hauptstadt

Schon seit mehr als 400 Jahren ist Warschau die Hauptstadt Polens. Sie ist der wirtschaftliche und kulturelle Mittelpunkt des Landes und ein bedeutender Knotenpunkt zwischen West- und Osteuropa.

Warschauer Altstadt

Lebensader Warschaus ist die Weichsel. An deren linken Ufer sind fast alle Sehenswürdigkeiten der Stadt zu finden. Die Altstadt, die im Zweiten Weltkrieg vollkommen zerstört wurde, ist mit akribischer Arbeit wieder aufgebaut worden. Im Historischen Museum können Zerstörung und Wiederaufbau nachempfunden werden. Die Altstadt ist außerdem ideal, um die polnische Küche zu probieren.

Zwischen dem Königsschloss und dem Łazienki-Park erstreckt sich über vier Kilometer der Trakt Królewski. Der Boulevard wird von prächtigen Gebäuden gesäumt und gilt als eine der schönsten Straßen Europas.

Das beschauliche Polen

Von Warschau aus erreichen Sie die die weiteren Höhepunkte des Landes bequem mit dem Zug.

Masurische Seenplatte

Unbedingt eine Reise wert ist das alte Krakau, das durch seine vielfältige Architektur begeistert. Besonders schön ist die von Parks umsäumte Altstadt mit ihren Kirchen und Museen. Rund 60 Kilometer von Krakau entfernt liegt Oswiecim, das frühere Auschwitz, wo die deutschen Nationalsozialisten einst Millionen unschuldige Opfer ermordeten. Sowohl das Lager Ausschwitz als auch das Lager Birkenau können besichtigt werden.

Ganz im Süden Polens, an der Grenze zur Slowakei, liegt die Hohe Tantra, der höchste Gebirgszug der Karpaten. Das einzige nennenswerte Gebirge Polens besuchen Sie idealerweise im späten Frühjahr oder im frühen Herbst. Dann können Sie bei einigermaßen beständigem Wetter die Gebirgsseen, und die Bergdörfer unter den schroffen Gipfeln.

Im Norden Polens liegt die Masurische Seenplatte, ein Eldorado für Yacht- und Kanufahrer. Größter See ist der Śniardwy mit 114 km² Fläche. Außerhalb der Saison ist diese Region nicht ganz leicht zu erreichen. Die besten Verbindungen bestehen in die alte Hansestadt Danzig (Titelbild). Sie war das Zentrum der polnischen Demokratiebewegung in den 1980er-Jahren.

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Stand: 9. Mai 2021
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