Russlands Osten

Baikalsee

Endlose Weiten

Der weitaus größere Teil Russlands liegt jenseits des Uralgebirges in Asien. Sibirien mit der schier endlosen Taiga birgt die Bodenschätze Russlands, war bei Regimegegnern und Kriegsgefangenen gleichermaßen gefürchtet und hat einige sehr bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten zu bieten. Ideal für die Entdeckung des Ostens ist die Transsibirische Eisenbahn.

Die Direktziele von Shangri La sind im Text mit einem versehen, die von Silk Road mit einem und die von Elysion mit einem .

An der Grenze zu Asien

Das lang gezogene Uralgebirge bildet die Grenze Europas und Asiens. Hier beginnen die endlose Taiga Sibiriens und Russlands wichtigstes Gut, die Öl- und Gasfelder.

Jekaterinburg

Wichtigstes Ziel am Übergang zwischen Europa und Asien ist Jekaterinburg . Von den sehenswürdigen Gebäuden ist die Kathedrale auf dem Blut das wichtigste. An dieser Stelle ermordeten einst die Revolutionäre den letzten Zar.

Tscheljabinsk hat einige Museen zu bieten, unter anderem eines zum Kometeneinschlag vor einigen Jahren.

Die älteste Stadt Sibiriens ist Tjumen , das heute stark von der Öl- und Gasindustrie geprägt ist. Im Naturkundemuseum gibt es eines der wenigen kompletten Mammutskelette.

Nördlich von Tjumen spielen Öl und Gas noch eine weitaus größere Rolle. Das gilt auch für die Städte Nowy Urengoy , Surgut und Nischnewartowsk , die allesamt wirtschaftlich wesentlich bedeutender sind als touristisch.

Ähnliches gilt auch für die ein Stück westlich gelegenen Städte Orenburg , Perm und Ufa . Letztere kann aber auch mit einigen Zeugnissen muslimischer Kultur glänzen.

Sibirien und der ferne Osten

Den weitaus größten Teil Russlands nehmen Sibirien und der ferne Osten mit ihrer kargen Landschaft und ihren wenigen Städten ein. Vielerorts ist es im Sommer heiß, im Winter aber bitterkalt. Lassen Sie sich dennoch nicht von einem Besuch dieser faszinierenden Region abhalten.

Irkutsk

Das Tor zu Sibirien ist die Industrietadt Omsk , die für Touristen allerdings nicht mehr ist als die erste Station in den Osten.

Das einst an der Transsib gebaute Nowosibirsk ist die drittgrößte Stadt Russlands, aber man merkt es kaum, so beschaulich ist die Stadt geblieben. Hier gibt es viele Parks, Museen und Galerien. Nicht allzu weit liegt die vor allem architektonisch sehenswerte Universitätsstadt Tomsk .

Weiter östlich liegt Krasnojarsk am Übergang des sumpfigen Westsibiriens zum bergigen Ostsibirien. Hier gibt es einen Nationalpark mitten in der Stadt und eine gute Gastronomie.

Nun ist es nicht mehr weit bis Irkutsk , dem mit Abstand beliebtesten Halt der TransSib. Vom „Paris Sibiriens“ aus ist es nicht weit zu dem Höhepunkt Sibiriens, dem Baikalsee (Titelbild). Hier gibt es heiße Quellen, Wanderungen auf dem gefrorenen See und buddhistische Klöster.

Weitab im fernen Osten liegt das auf Stelzen gebaute Jakutsk . Von hier aus lässt sich bei extremen Temperaturen die Wildnis des Ostens am besten erforschen.

Nicht ganz so abgelegen, aber noch weiter östlich liegt Chabarowsk an der chinesischen Grenze. Mitten in der Taiga ist die Stadt ein wohltuend blühender Ort.

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Stand: 15. November 2020
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