Huádōng

Shanghai

Am Chinesischen Meer

Im Osten grenzt China an das Ostchinesische Meer. So ist es nicht allzu verwunderlich, dass diese Region durch ihre Häfen, allen voran in Shanghai, geprägt wird. Doch chinesische Kultur gibt es hier trotzdem noch reichlich zu bestaunen.

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Shāndōng, Heimat des Konfuzius

Die Provinz Shāndōng wird vom Unterlauf des Gelben Flusses und dessen Schwemmland geprägt. Ebenso prägend hat sich Konfuzius‘ Leben gerade hier ausgewirkt.

Tai Shan
Tai Shan

Qingdao  verfügt über einen der wichtigsten Häfen der Welt. Trotz der Industrie lädt die Stadt auch zum Baden und Segeln ein. Die Stadt gilt als die glücklichste Chinas und hat auch für Kulturfreunde viel zu bieten. Aus der deutschen Kolonialzeit sind Häuser wie das Qingdao Yíngbinguan und das Bier Tsingdao geblieben.

Von Jinan aus erreichen Sie den bedeutendsten der heiligen Berge, den Tai Shan. Den können Sie mit Bus und Seilbahn erklimmen, doch stilechter ist es, den mühsamen Weg über die schier endlose Treppe zu nehmen. Gleich nebenan liegt das Buddhakloster Lingyan Si, das im 4. Jahrhundert gegründet wurde. Auch der imposante Tempel Dia Miao ist einen Besuch wert.

Noch etwas weiter südlich liegt bei Jining der schönste Friedhof Chinas. Hier soll auch Konfuzius begraben worden sein. Überhaupt ist gerade diese Gegend vom „Meister Kong“ geprägt.

Jiāngsū an der Mündung des Jangtse

In Jiāngsū findet der längste chinesische Fluss, der Jangtsekiang seinen Weg ins Meer. In der Provinz liegen auch die alte Hauptstadt Nanjing und einer der Boom-Städte des Landes, Suzhou.

Nanjing

Die frühere chinesische Hauptstadt Nanjing  ist ein ideales Ziel für Kulturreisende und Nachtschwärmer. Dafür sorgen die Theater und Museen sowie das Viertel um den Konfuziustempel. Naturfreunde werden sich an den Purpurbergen im Osten erfreuen. Sehenswert ist auch das imposante Mausoleum des ersten Präsidenten der Republik, das gleich neben dem Ming-Kaisergrab liegt.

Eher industriell geprägt ist Changzhou , das für seine Kämme berühmt ist. Hauptattraktion für Touristen ist der China Dinosaur Park.

Fast schon vor den Toren Shanghais liegen die schnell wachsenden Millionenstädte Wuxi und Suzhou. Die Doppelstadt liegt am See Tai Hu. In Wuxi ist der Jichang-Garten besonders sehenswert. Suzhou ist für seine vielen schönen Gärten allerdings noch berühmter. Canglang Ting ist der älteste und gehört zu den ruhigsten. Der größte Garten ist der Zhuozheng Yuang, in dem die Lotosteiche und die Bonsaizucht die größten Attraktionen sind. Als der abwechslungsreichste Garten gilt der Liu Yuan.

Ānhuī zwischen Fluss und Bergen

Ānhuī ist eine Binnenprovinz, die einst von Jiangsu abgetrennt wurde. Hier befinden sich eines der berühmtesten Gebirge Chinas und dessen längster Fluss.

Huang Shan
Huang Shan

Die Hauptstadt der Provinz ist Hefei . Sie ist selbst eine nicht übertrieben reizvolle Industrie- und Universitätsstadt, ist aber Ausgangspunkt zu den schönsten Zielen Anhuis.

Das wichtigste Ziel in Anhui ist die Bergformation des Huang Shan bei Tunxi. Bizarre Felsformationen treffen auf Kiefern und tiefe, schmale Schluchten. Noch schöner sind die Kiefern am nahe gelegenen Shixin Feng. Einen besonders tollen Blick haben Sie vom Shizi Feng, der allerdings arg überlaufen ist. Auch eine ganze Reihe weitere Berge lohnen einen Besuch. Eine Besteigung ist in der Regel über solide Treppen möglich, aber meist nur für Schwindelfreie geeignet.

Ein Stück südwestlich von Hefei sind am Jangtse weitere Höhepunkte Anhuis zu bestaunen, die botanischen Gärten von Chizhou.

Shànghǎi, die Perle des Orients

In und um Shanghai leben 20 Millionen Einwohner. Die Stadt ist die größte Industriestadt der Volksrepublik und beherbergt den größten Hafen der Welt.

Shanghai

Shanghai können Sie über die Flughäfen Pu Dong und Hongqiao direkt erreichen. Die Stadt galt lange Zeit als das Symbol für die Ausbeutung des Ostens durch Kolonialisten. Die Stadt galt als „Sündenpfuhl“ und „Hure des Ostens“, worunter die Stadt lange Zeit ebenso litt wie unter dem ausländischen Erscheinungsbild. Heute passt der Spitzname „Perle des Orients“ (wieder) besser zur Stadt. Shanghai ist eine blühende, moderne Metropole, in der es viele Museen, Parks und Bauwerke zu besichtigen gibt. Damals wie heute wird die Stadt durch den Huangpu in zwei Teile getrennt. Im Finanzdistrikt Pudong befinden sich drei aufregende Wolkenkratzer auf engstem Raum. Der wichtigste ist der 632 Meter hohe Shanghai Tower. Ebenfalls beeindruckend ist der Jinmao Tower. Waitan oder The Bund ist eine Uferpromenade am westlichen Ufer des Flusses. Hier gibt es eine ganze Reihe von Kolonialbauten zu besichtigen und natürlich einen grandiosen Blick auf Pudong am anderen Ufer.

Zhèjiāng, Gebirge am Meer

Südlich von Shanghai und dem Delta des Jangtsekiangs liegt Zhèjiāng. Obwohl am Meer gelegen, ist die Provinz vom Gebirge geprägt, das sich über drei Viertel der Provinz erstreckt.

Yandang Berge

Die Stadt Hangzhou  ist für ihren Tee und ihre Seide wohlbekannt. Die Museen zu diesen Produkten sind von großer Bedeutung. Hauptattraktion der Stadt ist aber der See Xi Hu im Westen. Dieser gehört zum Welterbe der Unesco. Um den See herum liegen unter anderem das Kloster Lingyin Si und die Felsfiguren von Fei Lai Feng.

Auch Wenzhou  ist industriell geprägt und eine der größten Standorte der weltweiten Konsumgüterindustrie. Von Touristen wird die Stadt bisher kaum besucht. Dabei ist das Umland, vor allem die Yandang Berge, absolut sehenswert.

In Ningbo sind der Qita-Tempel und der nicht weit entfernte Baogou-Tempel sehenswert. Vor der Küste ist auf der Insel Putuo Shan das Tempelkloster Puji Si einen Besuch wert.

Fújiàn in Sichtweite Taiwans

An der Taiwanstraße liegt die Provinz Fújiàn, die auch kulturell mit dem gegenüberliegenden „abtrünnigen“ Taiwan eng verbunden ist.

Lu Shan

Hauptstadt der Provinz ist Fuzhou . Sie ist für ihre Banyan-Feigenbäume berühmt. Sehenswert ist auch die Insel Pingtan. Selbst ein längerer Ausflug zum Berg Lu Shan lohnt sich. Hier ergießen sich Wolken wie ein Wasserfall über den Kamm. Die größte Attraktion Fuzhous liegt nur eine halbe Stunde vom Stadtzentrum entfernt: Auf dem Trommelberg Gu Shan liegt mitten in einem Wald das Kloster der sprudelnden Quellen, Yongquan Si.

Beliebtestes touristisches Ziel an der malerischen Küstenlandschaft von Xiamen  ist die Insel Gulangyu, die mit ihren Kolonialbauten und ihren Pflanzen fast schon mediterran erscheint. Im Zentrum der Insel ragt der Riguang Yan empor, von dem aus sie herrliche Rundblicke genießen.

Jinjiang ist der Flughafen der Stadt Quanzhou, wo Gebäude von drei Religionen besonders sehenswert sind: der daoistische Tonghuai Guanyue-Tempel, die muslimische Qingjing-Moschee und der buddhistische Kaiyuan-Tempel. Einen Besuch wert ist auch das Maritime Museum.

Geheimtipp Jiāngxī

Jiāngxī wird von Touristen bislang weitgehend links liegen gelassen. Dabei befindet sich hier unter anderem der Lushan-Nationalpark.

Lushan Nationalpark
Lushan Nationalpark

Unser Ziel in Jiāngxī ist die Millionenstadt Nanchang ★. Hier ist das Museum Tengwang Ge besonders sehenswert, wo Kalligrafien und Tuschzeichnungen ausgestellt werden. Ebenso interessant ist das Bada Shanren Guju, das dem Maler Badashanren gewidmet ist. In Nanchang steht außerdem eines der größten Riesenräder der Welt. Östlich der Stadt ist das bizarre Gebirge Wuyi Shan eine der Haupattraktionen der Provinz.

Weitere Attraktionen sind nördlich von Nanchang am Poyang-See zu finden. So lädt am Nordwestufer die Waldregion Lu Shan zu Wanderungen ein. Ebenso schön ist eine Tour durch die Berge zum Wasserfall Sandie Quan.

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Zahlen und Fakten über China

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16.709 AS$
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1,4 Mrd.
148

Stand: 2. August 2021
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