Nordwestindien

Kumbh Mela

An Indiens Herzen

Im Nordwesten des Landes liegen die beiden größten Metropolen Indiens und Megastädte Delhi und Mumbai mit all ihren Sehenswürdigkeiten. Doch die Region hat noch weitaus mehr zu bieten: Strände und heilige Stätten, Paläste und Burgen, Höhlen und Tempel. Es wird Sie mehr als eine Reise kosten, all die Schätze Nordwestindiens zu entdecken.

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Schmelztiegel der Religionen

Die „Zentralindien“ genannte Region liegt eigentlich eher im Norden des Landes, ist aber das Herz des Staates. Hier liegt auch die Hauptstadt Delhi als eigenes Hauptstadtterritorium. Gleich nebenan ist Uttar Pradesh, der mit 200 Millionen Einwohnern größte Bundesstaat Indiens.

Im Roten Fort von Delhi

Seit Jahrtausenden erfindet sich die Megastadt Delhi immer wieder neu. Der Lärm und die Luft sind zuweilen selbst für Bangkok-Kenner gewöhnungsbedürftig. Doch der Besuch lohnt sich allein schon wegen der vielfältigen Kultur, die sich auch auf die Speisen auswirkt.

Delhis vermutlich älteste Festung ist Purana Qila, die bekanntere aber das Rote Fort. Dies ist das größte Gebäude der Stadt. Gleich nebenan liegen einige der wundervollen alten Basare der Stadt, die von der größten Moschee Indiens, Jama Masjid, überragt werden. Sehenswert ist auch das Humayun-Mausoleum im mittelalterlichen Zentrum Nizumuddins im Süden der Stadt. Entspannen können Sie schließlich wie die Einheimischen in den Lodi-Gärten mit weiteren Mausoleen.

Delhi ist auch der beste Ausgangspunkt zu Indiens berühmtester Attraktion, dem Taj Mahal. Trotz des immensen Andrangs lohnt sich der Besuch der „Krone der Paläste“. Auf dem Weg dorthin liegt auch Vrindavan, die Heimat der Hare Krishnas.

Die Hauptstadt von Uttar Pradesh ist Lucknow mit seiner spannenden Architektur. Diese lernen Sie am besten bei einem geführten mehrstündigen Spaziergang durch die Stadt kennen.

Von Lucknow ist es nicht weit nach Varanasi, der heiligsten Stadt des Hinduismus. Hier liegt auch der Wildpark von Sarnath, wo Buddha nach seiner Erleuchtung erstmals die Vier Edlen Weisheiten predigte.

Auf dem Weg dorthin liegt Prayagraj. Hier fließen der Yunama und der imaginäre mythologische Fluss Saraswati in den Ganges. An diesem heiligen Ort findet alle zwölf Jahre (das nächste Mal 2025) das größte religiöse Fest der Welt mit 100 Millionen Besuchern statt.

Von Lucknow ist es auch nicht allzu weit nach Kushinagar, wichtiger Pilgerort gerade für Buddhisten aus Thailand. Hier soll Buddha gestorben sein.

Weltstadt inmitten der Natur

Die Metropole des Westens ist Mumbai, ein Schmelztiegel sehr unterschiedlicher Einflüsse. Südlich davon beginnen die herrlichen Strände und Küstenabschnitte, die einst Backpacker anzogen.

Taj Mahal Palace Mumbai

In und um Mumbai  leben fast 30 Millionen Einwohner. Faszinierend ist besonders Mumbais vielfältige Architektur. Da sind der Bahnhof Chhatrapati Shivaji Terminus in viktorianischer Neugotik, das Gateway of India im indo-sarzenischen Stil oder das Hotel Taj Mahal Palace mit vielen ganz unterschiedlichen architektonischen Einflüssen. Auch die Basare, Tempel und Museen der Stadt laden zu einem Besuch ein.

Im Umland befinden sich die Insel Elephanta, die Höhlen von Ajanta und der komplett aus Stein gehauene Kailasa-Tempel.

Pune  wurde einst von Hippies geliebt, ist heute aber vor allem eine aufstrebende Industriestadt mit einer sehenswerten Altstadt. Nicht allzu weit ist es von hier nach Goa mit seinen spektakulären Traumstränden. Allerdings ist Goa schon längst kein Geheimtipp mehr, so dass es ein Ziel für eher gesellige Touristen ist. Eine Alternative könnte der Strand Murud-Janjira sein. Zum Tauchen und Schnorcheln ist das pittoreske Dorf Malvan ein idealer Ausgangspunkt.

Zentrum das Bundesstaates Gujarat ist Ahmedabad . Besonders faszinierend ist hier die Altstadt mit ihren engen Gassen. Phantastisch ist aber auch die Architektur mit ihren alten Moscheen und Mausoleen.

Westlich der Stadt liegt die Halbinsel Kachchh mit ihren Marschen und dem Gir-Nationalpark, wo Sie auf die letzten wilden asiatischen Löwen treffen können. Ebenso sehenswert ist das Dhrangadhra-Wildreservat. Von Adhmedabad ist es auch nicht weit zur Insel Diu mit ihrem portugiesischen Charme. Last but not least hat Gujarat 1.600 Kilometer Küste mit vielen herrlichen Stränden.

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Stand: 10. November 2020
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