Myanmar

Myanmar

Abseits des Massentourismus

Nach Jahrzehnten der Abschottung zur Außenwelt öffnet Myanmar langsam seine Tore für den Tourismus, der allerdings stark reglementiert wird. Deshalb ist von Individualreisen dringend abzuraten. Wer mit dieser Einschränkung leben kann, wird eines der aufregendsten und authentischsten Länder Asiens erleben.

Ziele, die von Shangri La direkt angeflogen werden, sind im Text mit einem gekennzeichnet, Ziele von Mandala mit einem .

Im Herzen Myanmars

Das Herz Myanmars schlägt zwischen Mandalay und Rangun. Hier sind die reichsten birmesischen Kulturschätze zu bestaunen. Die birmesische Kultur gibt es im Grunde allerdings gar nicht. Vielmehr ist Myanmar ein Schmelztiegel ganz unterschiedlicher Kulturen, die im Land leben oder lebten. In den Städten abseits der Küste können Sie diese Kultur am besten erfahren.

Mandalay
Mandalay

Naypyidaw ist seit 2005 Hauptstadt Myanmars und noch äußerst dünn besiedelt. Die Stadt ist idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in das Welterbe des Pyu-Volkes. Beiktahno-myo und Sri Ksetra liegen fast vor der Tür.

Die Viermillionenstadt und frühere Hauptstadt Rangun ist erstaunlich reich an Grün und hat dem Besucher Sehenswürdigkeiten wie die vergoldete Shwedagon-Pagode zu bieten. Unweit der Stadt befindet sich die alte Hauptstadt der Mon-Dynastie, Bago. 1757 wurde die prunkvolle Stadt von den Burmesen zerstört und konnte seitdem ihre alte Pracht nicht wieder gewinnen. Dennoch iost Bago einen Ausflug wert.

Kulturelles Zentrum Myanmars ist Mandalay . Hier sehen Sie z. B. die Reste des einstigen prunkvollen Palastes, den Mandalay Hill oder die vielseitigen Märkte. Nicht weit ist es von hier zu einer der Welterbestätten der Pyu, Halin und zur einstigen britischen Sommerresidenz Pyin U Lwin.

Noch interessanter als die Stadt Nyang U mit ihrer Shwezigon-Pagode ist das nahe Bagan, die faszinierende verlassene Stadt mit ihren Pagoden und Tempeln. Zu den interessantesten gehören die Anlagen Ananda und Thatbyinnyu.

Ein beliebtes Ziel im zentralen Myanmar ist auch Heho . Von hier aus erreichen Sie den bemerkenswerten Inle-See, in dessen Mitte sich der Ort Ywama befindet. Ebenfalls nicht weit zum See ist es von Nansang . Ebenso zentral wie abgeschieden ist Loikaw , wo zwei Pagoden sehenswert sind. Magwe ist dagegen eher industriell geprägt.

Im Osten des Landes, im „Goldenen Dreieck“ liegen die Städte Tachilek und Keng Tung . Hier wird längst nicht mehr nur Mohn angebaut, sondern auch Reis und Tee. Sehenswert sind die Teakwälder.

Der rauhe Norden

Der Norden Myanmars ist rauh und kann nur auf wenigen Routen bereist werden. Die Region wird von vielen unterschiedlichen Minderheiten geprägt.

Bei Putao
Bei Putao

Ganz im Norden Myanmars liegt Putao in am Fuße schneebedeckter Berge. Die 60.000-Einwohner-Stadt wird von ganz unterschiedlichen Kulturen geprägt und ist Ausgangspunkt für herausragende Trekking-Touren.

Zwischen Lashio und Mandalay liegt Hsipaw, das gleichermaßen Ausgangspunkt für Bergwanderungen und eine alte Shan-Stadt mit dem Palast ist. Beeindruckend ist hier auch eine Bahnfahrt über den Goteik-Viadukt, eine der höchsten Eisenbahnbrücken der Welt.

Bhamo war einst Hauptstadt des Shan-Königreichs Manmaw. Die alten Stadtmauern können noch besichtigt werden. Besonders beeindruckend ist jedoch die fast unberührte Natur des Nordens. Sehenswert ist die Stadt Katha, in der einst Orwell wirkte.

Myitkyina lebt vom Jadehandel, wie man sagt, aber noch mehr vom Schmuggel in das benachbarte China. In der Nähe, auf dem Weg nach Kalemyo , befindet sich der Indawgyi See, der größte Binnensee des Landes, in einem Naturschutzgebiet mit reicher Fauna.

Nicht ganz so rauh ist das an der indischen Grenze gelegene Homalin . Hier liegt das Wildschutzgebiet Tamanthi mit seinen Tigern und Leoparden. Ebenfalls an der Grenze zu Indien liegt Khamti .

Strände Myanmars

Wie Thailand verfügt auch Myanmar über herrliche Strände, die einen Besuch wert sind.

Strand im Myeik-Archipel

Es scheint kaum zu glauben, aber die nächstgelegenen Traumstrände, die von Bangkok aus zu erreichen sind, liegen in Myanmar, genauer gesagt im Myeik -Archipel, an dem es sich auch sehr gut tauchen lässt. In gerade einmal 45 Flugminuten lässt sich von Bangkok aus dieses Traumziel erreichen.

Am südlichsten Zipfel Myanmars befindet sich Kawthaung . Von hier aus können Sie zu mit dem Boote zu den südlichen Inseln des Myeik-Archipels übersetzen. Die Anreise von Bangkok dauert zwar ein wenig länger als nach Myeik, doch gilt es hier besonders traumhafte Strände und Tachgründe zu entdecken.

An der Mündung des gleichnamigen Flusses in den Indischen Ozean liegt Dawei . Die Gegend ist ländlich und vom Edelholzschlag und Reisanbau geprägt. In der Nähe finden sich zwei der schönsten Strände Myanmars: der Maungmagan Beach, der schon von britischen Kolonialisten geschätzt wurde auf der einen Seite und der beinahe unbekannte Po Po Kyauk Beach auf der anderen Seite.

Der unweit von Thandwe gelegene Ngapali Beach ist der beliebteste Strand Myanmars. Auch nicht weit ist es nach Mrauk U, der alten Königsstadt des Landes mit zahlreichen Pagoden und Tempeln, die wohl jeden Urlauber faszinieren.

Auch rund um Pathein sind besonders die schönen Strände von Interesse, so beispielsweise der beliebte Ngapali Beach oder der deutlich ruhigere Kanthaya Beach. Vor der Küste liegt außerdem die bezaubernde Insel Lovers Island.

Mawlamyaing hat zwar keine so tollen Strände, ist dafür aber für seine exzellente Küche sehr bekannt. Ein geflügeltes birmesisches Wort lautet: „Mandalay fürs Reden, Rangun fürs Prahlen, Maylamyaing fürs Essen.“

Sittwe hat zwar auch Strände, ist aber vor allem bei Fotografen sehr beliebt, die hier die spektakulären Sonnenauf- und -untergänge beobachten.

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Stand: 8. November 2020
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