Zentrales Myanmar

Bagan

Im Herzen Myanmars

Das geographische und kulturelle Herz Myanmars liegt rund um Mandalay. Der wichtigste Anziehungspunkt ist hier die historische Königsstadt Bagan, die zum Welterbe der Unesco gehört.

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Rund um die alte Königsstadt

Wenn es im Vielkulturenstaat Myanmar überhaupt so etwas wie einen kulturellen Mittelpunkt geben kann, so ist dieser zweifellos die alte Königsstadt Bagan (Titelbild).

U-Bein-Brücke Mandalay
U-Bein-Brücke Mandalay

Bester Ausgangspunkt zu einem Besuch Bagans ist die Stadt Nyuang U mit ihrer Shwezigon-Pagode. Die Sehenswürdigkeiten Bagans sind dagegen kaum aufzuzählen. Zu ihnen gehören der schneeweiße Ananda- und der mächtige Thatbyinnyu-Tempel und die Pagode Mingapar Zedi. Alles in allem sind in Bagan mehr als 2.000 Sakralbauten auf einer Fläche von 36 Quadratkilometern erhalten. Schon aufgrund der Größe des Areals ist es kaum verwunderlich, dass eine Ballonfahrt zu den beliebtesten Methoden gehört, die zahlreichen Sehenswürdigkeiten zumindest einigermaßen aus der Nähe zu betrachten.

Das moderne Zentrum birmesischer Kultur ist Mandalay . Die beste Aussicht über die Stadt genießen Sie vom Mandalay Hill, und das vor allem bei Sonnenuntergang. Dabei wird Ihnen zweifellos die mitten in der Stadt liegende U-Bein-Brücke ins Auge fallen. Mit 1,2 Kilometern Länge ist sie die längste Teakholzbrücke der Welt. Auch das größte Buch der Welt können Sie in Mandalay bestauen. Es wird in der Khutodaw-Pagode aufbewahrt.

Rund um Mandalay und Nyaung U liegen die drei Welterbestätten der Pyu: Halin, Beikthano und Sri Ksetra. Die Pyu prägten die Region vor im ersten christlichen Jahrtausend.

Wer zur Abwechslung ein wenig die Natur genießen möchte, macht einen Abstecher nach Pyin U Lwin, einer einst von britischen Besatzern Oase der Ruhe. Hier liegt auch der spektakuläre, aber nur mühsam erreichbare Dat Taw Gyaint Waterfall. Ein schönes natürliches Ziel ist außerdem der erloschene Vulkan Mount Popa.

Naypyidaw ist seit 2005 Hauptstadt Myanmars und rechtlich weder Region noch Staat, sondern Unionsterritorium. Die junge, noch dünn besiedelte Stadt hat selber nicht viel mehr zu bieten als die Pagode Uppatasanti. Auch von hier aus können Sie die Pyu-Welterbe sehr gut besuchen.

Magwe in der gleichnamigen Region ist eher industriell geprägt, hat aber für Besucher trotzdem einiges zu bieten. Am Irawadi, dem wichtigsten Strom des Landes, liegen unter anderem das mächtige Minhla Fort und die Pagoden Shwe Mu Htaw, Shwe Yin Aye, Rakhine Mahar Muni und Myathalun. Letztere ist das Wahrzeichen der Stadt. Die Ayarwaddy Bridge über den Irawadi bietet einen tollen Blick über den Fluss und die an dessen Ufer liegenden Sehenswürdigkeiten.

Minderheitenstaaten Shan und Kayah

Weiter im Osten liegen die beiden Staaten Shan und Kayah, die von den gleichnamigen Völkern geprägt werden. Die Shan bilden die größte nationale Minderheit Myanmars.

Inle-See
Inle-See

Wichtigstes Flugziel in Shan ist Heho . Hier ist mit den Pindaya-Höhlen einer der Höhepunkte Myanmars zu bestaunen. Im Höhlenlabyrinth sind mehr als 8.000 Statuen aus Holz, Stein und Zement zu besichtigen. Auch erstaunlich ist die in einer (anderen) Höhle gebaute Pagode Shwe Oo Min.

Südlich von Heho liegt der Inle-See, auf und an dem zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bestaunen sind. Dazu gehört zum Beispiel das beschauliche Städtchen Nyanung Shwe, das als Ausgangspunkt für Radtouren um den See bestens geeignet ist. Bemerkenswert sind auch das Holzkloster Nga Phe Kyaung und die Pagoden Phaung Daw Oo Paya, Yadana Man Aung Su Taung Pyay und Shew Inn Dein. Ebenfalls nicht weit zum See ist es von Nansang .

Ein ganz anderes Vergnügen erleben Sie unweit von Lashio . Hier können Sie mit dem Zug extrem langsam über den Goke Hteik Viaduct fahren und dabei die Aussicht und das wenig vertrauenserweckende Knacken der Stahlbrücke genießen. Aber keine Angst: Die Brücke gilt als sicher.

Im Osten Shans, im „Goldenen Dreieck“ liegen die Städte Tachilek und Keng Tung . Hier wird längst nicht mehr nur Mohn angebaut, sondern auch Reis und Tee. Sehenswert sind aber vor allem die weiten Teakwälder.

Im Kayah-Staat liegt, geographisch zentral, aber sehr abgeschieden, Loikaw . Hier ist die Pagode Taung Kwe besonders sehenswert. Der Fels, auf dem die Pagode erbaut wurde, sieht aus wie vom Blitz zerschlagen. Von Loikaw erreichen Sie auch die in Shan gelegenen Kakku-Pagoden mit fast 2.500 Stupas. Sie sind ein gutes Beispiel für sakrale Shan-Architektur.

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Zahlen und Fakten über Myanmar

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Stand: 26. Juni 2021
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