Japans Südwesten

Ohori Park Fukuoka

Kyūshū, Shikoku und Ryūkyū-Inseln

Westlich und südwestlich der Hauptinsel Honshū befinden sich noch weitere, kleinere und auch dünner besiedelte Inseln, in denen es folglich sehr viel ruhiger zugeht als in den japanischen Metropolen. Hier gibt es beispielsweise noch schöne traditionelle Badehäuser, die von heißen Quellen gespeist werden.

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Kyūshū, die bergige Schönheit

Kyūshū beherbergt unter anderem die Stätten der industriellen Revolution in der Meiji-Zeit, die über die ganze Insel verteilt sind. 

Fukuoka

Fukuoka  ist von seinen Tempeln und Parks geprägt, die sich über die ganze Stadt verteilen. Ein Beispiel ist der zentrale Ohori-Park (Titelbild), der zu den berühmtesten Japans gehört. und eine Burgruine umfasst.

Die größte Attraktion der Stadt Kagoshima  ist die Vulkaninsel Sakura-jima, die in der Bucht vor der Stadt liegt. Auch eine Insel vor den Toren der Stadt ist Yakushima, deren Zedernwald zum Weltnaturerbe gehört. Auch Ibusuki mit seinen Stränden und heißen Quellen ist einen Besuch wert.

Kumamotos  Stadtbild wird von einer Burg geprägt, die beim Erdbeben 2016 jedoch stark beschädigt wurde. Sehenswert ist auch der Suizenji-Park, der bereits im 17. Jahrhundert angelegt wurde und Japans Kultur im Miniaturformat darstellt. Östlich der Stadt Kurokawa Onsen mit seinen heißen Quellen und etwas weiter die von Vulkanen geformte Schlucht von Takachiho.

Nach dem verheerenden Atombombenangriff 1945 musste Nagasaki  vollkommen neu aufgebaut werden und erstrahlt heute in neuem Glanz. Bemerkenswert ist das Welterbe der verborgenen christlichen Stätten. Auch wenn der Weg ein wenig beschwerlich ist, sollten Sie die liebliche Inselstadt Hirado mit ihrer Burg, ihrem Strand und ihren Museen besuchen. Mit dem Boot können Sie die Insel Gunkanjima erreichen, die im Bond-Film Skyfall eine wichtige Rolle spielte.

An der Beppu-Bucht liegt Oita . Größte Attraktion ist hier die kleine, malerische, gleichermaßen moderne wie traditionelle Stadt Beppu mit ihren heißen Quellen und warmen Meerwasser.

Im Süden der Insel liegt Miyazaki , zu der die Insel Aoshima gehört, die für ihre Vegetation und ihre Felsformationen bekannt ist. Hier beginnt auch die palmenumsäumte Straße nach Toi-misaki, die wundervolle Blicke auf das Meer und auch mal einen Halt am Strand bietet.

Ländliches Shikoku

Shikoku liegt im Südwesten Japans und ist von der Landwirtschaft wie dem Anbau von Reis und Lotos geprägt. Außer dem Norden der Insel und der Stadt Kochi ist die Insel dünn besiedelt und vom Rest Japans trotz der längst bestehenden Brücken immer noch ein wenig isoliert.

Dogo Onsen Badehaus

Kochi  ist die einzige nennenswerte Stadt im Süden der Insel und verfügt über einen wichtigen Hafen. Für Besucher ist die Burg von Interesse, die noch im Originalzustand besteht. Östlich liegt auf der Halbinsel, die die große Bucht östlich abschließt, Muroto. Von hier aus sind herrliche, ganz unterschiedliche Blicke auf den Pazifik möglich. Weit im Osten ist der Kotohira-gu, der Tempel der Seefahrer, eine Reise wert. Zum zentralen Heiligtum gilt es allerdings, 1.368 Stufen zu erklimmen.

Die größte Stadt der Insel, Matsuyama , ist die Heimat des modernen Haikus, einer besonderen Form des Gedichtes. Höhepunkt der Stadt ist Dogo Onsen, eines der ältesten Thermalbäder und Badehäuser Japans. Sehenswert ist auch die Burg Matsuyama-jo.

Sowohl in Kochi als auch in Matsuyama können Sie Ihre Reise auf dem 1.200 Kilometer langen Shikoku-Pilgerweg mit seinen 88 Tempeln beginnen. Ist Ihnen das zu weit, begnügen Sie sich mit den Tempeln, die um die Städte herum liegen.

Entlegene Ryūkyū-Inseln

Südlich von Kyūshū beginnt der über 1.200 Kilometer lang gestreckte Bogen der Ryūkyū-Inseln bis fast an die Küste von Taiwan. 90 Prozent der rund 1,5 Millionen Einwohner leben auf der größten Insel,  Okinawa Hontō.

Shikinaen-Garten

Okinawa wird wegen seiner Artenvielfalt von manchem „Galapagos Japans“ genannt. Auf der Insel befinden sich zudem gleich neun im Unesco-Welterbe geführte Orte. Dazu gehören der Shikinaen-Garten, die Sefa Utaki Felshöhle, Burgen und Burgruinen wie Zakimi und Nakagusuku. Zu den Ruinen gehört seit dem verheerenden Brand 2019 leider auch die Burg Shuri, die das Wahrzeichen der Insel war.

In der Stadt Naha, in der sich auch der Flughafen befindet, mischen sich Japaner, dort stationierte amerikanische GIs und immer mehr ausländische Touristen. Mittelpunkt der lebhaften Aktivitäten ist der Kokusai-dori Boulevard.

Mit dem Boot erreichen Sie von Okinawa aus die im Westen gelegene Insel Kumejimas. Hier gibt es ein ungewöhnliches, europäisch beeinflusstes Badehaus, in der Badekleidung verwendet wird.

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Stand: 10. November 2020
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