Isan

Khao Yai Nationalpark

Thailands wilder Nordosten

Im Vergleich zu anderen Gegenden wirkt Thailands Nordosten etwas schroff. Für viele Besucher macht gerade des den Reiz des Isan aus, der vom ihm umschließenden Mekong geprägt ist. Prägend für die Region waren auch die Khmer, deren Hinterlassenschaften hier noch vielerorts zu finden sind.

Der Isan wird von Shangri La und Mandala direkt angeflogen.

Nördlicher Isan

Der Norden des Isan fließt der Mekong, der Thailand von Laos trennt. Seit gut 25 Jahren führt die „Freundschaftsbrücke“ über den Mekong und war somit die erste Landverbindung zwischen den beiden Staaten sowie die zweite Brücke über den Mekong, die überhaupt vollendet wurde.

Thale Bua Daeng

Von Udon Thani , einer wichtigen Handelsstadt im Nordosten, ist es weder zum Mekong noch zur Welterbestätte von Ban Chiang. Hier lebte bereits vor 5.000 Jahren eine hochentwickelte landwirtschaftliche Kultur. Besucher staunen auch über den Thale Bua Daeng, einen von rosa Lotosblüten bedeckter See.

Noch näher am majestätischen Mekong liegt das kleine Loei . Von hier ist es nicht weit nach Chiang Khan mit reichlich historischen Landhäusern direkt am großen Fluss, den Sie mit dem Longtail-Boot befahren oder dem Fahrrad begleiten können. Dort liegt auch die Kaeng Khut Khu, die „gewundene Stromschnelle“ des Mekongs.

Wichtigstes Zentrum des Isan ist Khon Kaen , das von gleich vier Nationalparks umgeben ist.

Von Nakhon Phanom schauen Sie direkt über den Mekong hinweg auf laotische Hügel. Ebenso wie in Sakon Nakhon ist die Stadt von den Khmer stark beeinflusst, aber auch von französischen Kolonialisten.

Seine Khmer-Wurzeln kann auch Roi Et nicht verleugnen, das weitab der Handelswege in einer kargen, an die Prärie erinnernde, Landschaft liegt. Die Ruinen von Ku Kang Sing zeugen vom Erbe der Khmer.

Südlicher Isan

Der Süden des Isan grenzt nicht nur an Laos, sondern außerdem an Kambodscha. Von hier aus ist es nicht mehr ganz so weit in die Hauptstadt unseres Landes.

Khao Yai Nationalpark

Am Dreiländereck von Thailand, Laos und Kambodscha liegt Ubon Ratchathani . Nicht weit von hier verlässt der Mekong thailändisches Gebiet. Hier bestaunen Sie die Wasserfälle und die Klippen des Nationalparks Pha Taem. Auch können Sie hier die weltweit größte Sammlung von Felszeichnungen bestaunen.

Surin , die einstige „Elefantenstadt“, die unweit von Kambodscha liegt, ist eigentlich eine alte Khmer-Siedlung, und dies merkt man der Stadt und Provinz auch an. Nicht weit von Surin befindet sich der Geschichtspark Phanom Rung mit den größten und schönsten Khmer-Ruinen des Landes, hoch oben auf einem erloschenen Vulkan.

Buri Ram wurde einst von den Khmer gegründet und kann dies auch nicht verleugnen. Die vielen Tempel sind ein Hinweis darauf, dass Buri Ram ein wichtiger Ort der Khmer-Kultur gewesen sein muss. Besonders schön ist der Felstempel Prasat Hin Khao Phanom Rung. Nahe Buri Rams befinden sich auch drei Natur- und Nationalparks mit wunderbaren Wäldern und reicher Flora und Fauna.

Die größte und wichtigste Stadt des südlichen Isans ist Nakhon Ratchasima , deren Stadtbefestigung und Tempel seine Reize haben. In Richtung Bangkok liegt Thailands ältester Nationalpark Khao Yai, wo noch zahlreiche Wildtiere in Freiheit leben können. Selbst wenn Sie keine Tiger zu sehen bekommen, ist eine Dschungelwanderung mit Millionen von Orchideen, Vögeln und Fledermäusen einzigartig.

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Zahlen und Fakten über Thailand

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Thai
220 V, 50 Hz
Baht (1 AS$ ≈ 31,75 SGD, 1.000 THB ≈ 31,40 AS$)
18.236 AS$
77,7 %
513.115 km²
69,6 Mio.
136

Stand: 20. Juni 2021
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